
Espresso: Klein, stark und schwarz versteckt sich der Vater aller italienischen Kaffeespezialitäten unter einer goldfarbenen, weichen Haube, der Crema. Sie verrät seine Qualität: Versinkt der eingestreute Zucker nur langsam und schließt sich die Crema nach dem Umrühren wieder, steht ein Hochgenuss bevor.
Über die perfekte des Solo oder Caffé, wie der Espresso auch genannt wird, wacht in Italien ein eigener Berufsstand: die Barista. Ihnen verdankt der koffeinarme Muntermacher seine unzähligen Variationen. Zu den wichtigsten zählen die folgenden.
Americano: mit heißem Wasser verlängerter Espresso.
Caffé Corretto: Solo, der "korrigiert" wird - mit einem Schuss Grappa, Weinbrand oder auch Likör.
Caffé Freddo: eisgekühlter und gesüßter Espresso, im Glas serviert.
Caffé Latte: kräftiger, doppelter Solo mit heißer Milch, mit oder ohne Schaum, im hohen Glas oder in einer großen Tasse.
Caffé Macchiato: Espresso in kleiner Tasse, mit einem winzigen Schluck gekochter Milch und etwas Milchschaum, so dass er "gefleckt" (macchiato) aussieht.
Capuccino: Espresso mit einer Haube aus heiß aufgeschäumter Milch, gern mit Kakaopulver serviert.
Doppio: wie das Wort sagt, ein doppelter Espresso.
Espresso con Panna: Espresso unter einer Haube aus geschlagener Sahne.
Granita di Caffé: gesüßter, gefrorener Espresso wird gestoßen und im Parfait-Glas mit geschlagener Sahne serviert.
Latte-Macchiato: Aufgeschäumte Milch in ein Glas geben. Anschließend einen Espresso so vorsichtig hineingießen, dass er sich kaum mit der Milch vermischt und eine Schicht zwischen Milchschaum und Milch bildet.
Schümli oder Café Créme: seine gleichmäßige Schaumhaube gab ihm den Namen. Hergestellt wird er aus eher hell geröstetem Kaffee.

